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EINBLICKE GSDStellen Sie sich einmal vor, Sie könnten nicht hören!Sie hören keine Stimmen, hören nicht die Geräusche des Alltags. Und vor allem hören Sie nicht die Äußerungen ihrer Mitmenschen, ihre Fragen, Bitten, Antworten, die Feinheiten in der Betonung und der Stimmführung. Äußerlich fallen Menschen mit einer Hörschädigung nicht auf, man sieht ihnen ihre Beeinträchtigung nicht an. Daher finden Sie auch bei ihren Mitmenschen oft wenig Verständnis für ihre Probleme und Schwierigkeiten im Alltag. Oftmals ist der Klang ihrer Stimme ungewohnt und ihre Aussprache nur schwer verständlich, so dass viele ihrer Äußerungen falsch oder gar nicht verstanden werden. Denn von Geburt an taub mussten sie sich die Lautsprache ihrer Umwelt in mühsamen Lernprozessen aneignen und konnten ihr Sprechen nie durch das eigene Gehör kontrollieren. Dies macht die Kommunikation mit ihren hörenden Mitmenschen sehr schwierig. Durch Hören informieren wir uns ständig über unsere Umwelt und richten unser Verhalten danach aus. Denken Sie an Zuruf, Hilferuf, Warnruf, Weinen eines Kindes, Geräusche in der Nacht während des Schlafens; was passiert im Moment neben/hinter mir, vor der Tür, draußen? Doch wie ist es, wenn man nicht auf diese Signale und Geräusche reagieren kann, weil man sie nicht wahrnimmt? Haben Sie schon einmal überlegt, wie Hörgeschädigte morgens pünktlich zur Schule/Arbeit kommen ohne jedoch das Weckerläuten zu hören? Was passiert eigentlich, wenn jemand vor der Tür steht und klingelt? Wie wird man wach, wenn das Baby in der Nacht schreit? Stellen Sie sich vor:
ABER: Teilweise kann die durch Hörschädigung eingeschränkte Umweltkontrolle durch optische Eindrücke kompensiert werden. So fahren z.B. hochgradig hörgeschädigte/gehörlose Autofahrer/innen ebenso sicher wie Guthörende!!! schlimme Realität:
Nicht hören können kann einsam machen!Erleichtern Sie den Hörgeschädigten die Kommunikation durch folgende "Kleinigkeiten":
Stand: 01.11.2007
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